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Die Biologin Viktoria Valenta stellte Beiträge des BFW zum Leitfaden für die Auwaldbewirtschaftung vor. © R. Spannlang/Forstzeitung

Auwaldtagung BFW

Von Förstern und Köchen

Ein Artikel von Robert Spannlang | 08.10.2026 - 08:28

Auwälder zählen zu den ertragreichen und artenreichen Waldökosystemen Österreichs. Neben ihrer forstwirtschaftlichen Bedeutung erfüllen sie wichtige Funktionen für Hochwasser-, Klima- und Naturschutz. Bei der Tagung „Zukunftsfähige Auwaldbewirtschaftung: Ökonomie und Ökologie gemeinsam denken!“, zu der das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft geladen hatte, diskutierten Fachleute Herausforderungen und Lösungsansätze für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Auwaldgebiete, die in Österreich immerhin etwa 53.000 ha umfassen.

Vorgestellt wurde auch die Publikation „Nachhaltige Bewirtschaftung von Auwäldern im Klimawandel“. Dieser Leitfaden wurde unter Mitwirkung von Expert:innen des BFW und des Umweltdachverbandes, aber auch von Vertretern von Auwaldbetrieben erarbeitet und stellt den Sucus von Expertise aus Wissenschaft und Praxis dar. Somit sollte er in der forstlichen Praxis entsprechend Anklang finden. Autor:innen bezeichneten den Leitfaden als „Sammlung von Kochrezepten“ für die waldbauliche Praxis der Auwaldbewirtschaftung im Klimawandel, um anzudeuten, dass es sich dabei nicht um starre Handlungsanleitungen, sondern um fundierte Leitlinien handelt, die individuelle Spielräume der Ausgestaltung zulassen. Zugleich soll der Leitfaden einen Beitrag zur österreichischen Auenstrategie 2030+ und zur nationalen Wiederherstellungsverordnung leisten.