Über viele Jahre hinweg und mit großem Arbeitseinsatz wächst der natürliche Weihnachtsbaum in den Kulturen heran. © VNWB
Hinter dem Rückgang bei Produktionsflächen und Erntemengen stehen mehrere Entwicklungen: Immer mehr Unternehmen reduzieren ihre Anbauflächen oder geben die Erzeugung von Naturbäumen vollständig auf. Die Produktion von Weihnachtsbäumen ist arbeits- und personalintensiv, die Verdienste sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Zusätzlich können Trockenheit, Hagelschäden und andere extreme Naturereignisse das Angebot in einzelnen Regionen weiter verknappen.
Entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind die Kosten gestiegen. Besonders ins Gewicht fallen:
- höhere Kosten für Betriebsmittel, Verpackungen, Nährstoffe, Pflanzenschutz, Energie und Treibstoff
- steigende Löhne und der zunehmende Mangel an Arbeitskräften
- besonders stark steigende Logistikkosten durch höhere Maut- und Energiepreise sowie begrenzte Transportkapazitäten
- zusätzliche Dokumentations- und Verwaltungsanforderungen
- geopolitische Unsicherheiten und deren Auswirkungen auf Energie-, Transport- und Beschaffungskosten
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen erwarten der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger (BVWE) und der Verband natürlicher Weihnachtsbaum (VNWB) für die Saison 2026 steigende Endkundenpreise.