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Ab dem Schuljahr 2026/27 übernimmt Dr. Christoph Hahn (re.) die Direktion der Forstfachschule Traunkirchen. Die Dekretübergabe durch BM Norbert Totschnig erfolgte vor Kurzem in Wien. © BMLUK-Rene Hemerka

Forstfachschule Traunkirchen

Neuer Leiter in Traunkirchen

Ein Artikel von R. Spannlang, redaktionelle Bearbeitung | 04.09.2026 - 13:21

Die Forstfachschule Traunkirchen ist die einzige Einrichtung dieser Art in Österreich. In der zweijährigen Ausbildung werden junge Menschen praxisnah auf Tätigkeiten in Wald und Forst vorbereitet. Der Abschluss erfolgt mit dem Berufstitel Forstwart*in. Zusätzlich erwerben die Absolventinnen und Absolventen Qualifikationen als Forstfacharbeiter und Wildbachaufseher sowie Berechtigungen in den Bereichen Jagd, Fischerei und Maschinenführung.

Bundesminister Norbert Totschnig betont die Bedeutung der praxisorientierten Ausbildung. „Die Forstfachschule Traunkirchen verfügt über eine hohe fachliche Qualität und starke Praxisorientierung. Diese bewährten Stärken gilt es zu erhalten und gleichzeitig zukunftsorientiert weiterzuentwickeln“, erklärt Totschnig. Klimawandel, nachhaltige Ressourcennutzung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz würden die Anforderungen an die forstliche Ausbildung verändern.

Auch der neue Direktor will die Praxisnähe der Schule weiterführen und die Ausbildung an neue Anforderungen anpassen. Forstwarte können nach Abschluss der Ausbildung Forstbetriebe bis 1.000 Hektar Wald forstlich und jagdlich leiten. In größeren Betrieben sind sie unter anderem im Revierdienst tätig. Ergänzend erwerben die Schüler zahlreiche Zusatzqualifikationen, darunter den Forstfacharbeiter, den Wildbachaufseher sowie Zertifikate für Holzausformung und Holzverkauf.