Freiburger Winterkolloquium

Pausieren für einen guten Zweck

Ein Artikel von R. Spannlang, redaktionelle Bearbeitung | 26.11.2025 - 09:03
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Das Schwabentor am östlichen Eingang zur Freiburger Altstadt © R. Spannlang

Nach 44 spannenden Veranstaltungen legt das Winterkolloquium Forst und Holz im Jahr 2026 eine bewusste Pause ein. Der Grund dafür ist ein erfreulicher: Wie bereits vielfach berichtet, ist es den Freiburger Forschenden im Bereich Wald gelungen, im hochkompetitiven Exzellenzwettbewerb den Zuschlag für die Förderung des ersten forstwissenschaftlichen Exzellenzclusters zu erhalten. Anfang Januar 2026 nimmt das Exzellenzcluster „Future Forests“ offiziell seine Arbeit auf und wird – ebenso wie das zum 1. Oktober 2025 gestartete, von der DFG geförderte deutsch-kanadische Graduiertenkolleg ForScale – die forstwissenschaftliche Forschung und Lehre in Freiburg noch einmal deutlich stärken. Die veranstaltenden Professuren des Winterkolloquiums sehen dies als Anlass, das traditionelle Winterkolloquium Forst und Holz zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und es dann im Kontext des Exzellenzclusters 2027 wieder aufzunehmen.

Das Winterkolloquium Forst und Holz hat eine lange Tradition in Freiburg. Es ist geprägt durch die spannenden und aktuellen Themen aus dem Bereich von Wald und Holz, die jedes Jahr präsentiert werden. Sowohl die Teilnehmenden als auch die vortragenden Gäste schätzen dazugehörigen lebhaften Debatten zwischen Wissenschaft, Politik, Verwaltung, privatem Sektor und Zivilgesellschaft sehr. „Dieser lebendige und konstruktive Austausch wird auch in Zukunft ein wichtiges Element der Veranstaltung bleiben“, bestätigt der Dekan der Fakultät und Mitveranstalter Prof. Dr. Heiner Schanz.

Durch das neue Exzellenzcluster Future Forest eröffnen sich neue Chancen. „Diese Chance wollen wir nutzen und nehmen uns das Jahr 2026 für den Übergang und die Neuausrichtung“, bestätigt Marc Hanewinkel, Professor für Forstökonomie und Mitveranstalter des Winterkolloquiums sowie einer der Sprecher des Exzellenzclusters „Future Forests“.

Die nächste Ausgabe des Winterkolloquiums wird es somit 2027 geben – in einem neuen Format und mit frischen Impulsen. Das Ziel besteht darin, Bewährtes zu erhalten und zugleich innovative Ansätze einzubringen, um die Veranstaltung noch attraktiver und interaktiver zu gestalten. Gleichzeitig wird in der neuen Version die Stärke der forstlichen Forschung in Freiburg besser genutzt. Daniela Kleinschmit, Professorin für Forst- und Umweltpolitik und Mitveranstalterin, hofft auf das Verständnis für diese kreative Pause und auf die Treue der Freunde des Winterkolloquiums wenn sie ankündigt: „Wir freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen bei einem rundum erneuerten Winterkolloquium im Jahr 2027.“