Die Einbringung geeigneter alternativer Baumarten und Herkünfte gilt laut Beirat als wichtige Maßnahme, insbesondere für stabile Mischbestände. Ein pauschaler Ausschluss nicht-heimischer Arten sei nicht sinnvoll. Zudem werden dauerhafte Förderinstrumente gefordert.
Zunehmend sind auch Laubwälder mit Buche und Eiche durch Trockenheit, Dürre und Schädlinge gefährdet. Klimaprognosen zeigen einen drastischen Rückgang von Buchenbeständen von 74% auf 8%, wodurch Fläche und Vielfalt heimischer Baumarten stark eingeschränkt werden. Laut WBW reichen heimische Arten für den klimaresilienten Waldumbau nicht aus, sodass je nach Standort auch alternative Baumarten aus anderen Regionen notwendig sind.
Neben etablierten Arten, wie Douglasie oder Roteiche, soll auch die Einführung neuer Baumarten erleichtert werden. Dafür müssten aus Sicht des Forstverbandes bestehende rechtliche und förderpolitische Hürden abgebaut werden.