Update 26. April
Am Sonntag, 26. April waren 110 ha forst- und landwirtschaftliche Flächen von dem Waldbrand getroffen. Das Bezirksfeuerwehrkommando spricht vom flächenmäßig größten Waldbrand Österreichs. Die großen Brandherde am Berg sind gelöscht. Die Einsatzkräfte gehen von einer leichten Entspannung der Lage aus.
Update 25. April
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des Windes hat sich der Waldbrand bis Freitagnachmittag, 24. April, laut Bezirksfeuerwehrkommando Hermagor auf 70 bis 80 ha land- und forstwirtschaftliche Flächen ausgeweitet.
Die Schäden durch den Sturm Vaia aus dem Jahr 2018 sind in dem teilweise sehr steilen Gelände noch nicht vollständig aufgearbeitet. Dadurch rollten brennende Baumstümpfe talwärts und entzündeten weitere Flächen, wie orf.at/kaernten berichtet.
24. April
Der Waldbrand im Bereich Promeggen, östlich von Maria Luggau in der Gemeinde Lesachtal (Bezirk Hermagor), hat sich laut Bezirksfeuerwehrkommando Hermagor bis Freitagvormittag auf rund 35 ha ausgedehnt. Die Löscharbeiten dauern weiterhin an und werden nach übereinstimmenden Medienberichten noch mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Es handelt sich dabei offenbar um ein Bodenfeuer, wobei stellenweise auch Flammenhöhen von bis zu 15 m beobachtet wurden. Am Einsatz beteiligt sind neben Feuerwehren aus Kärnten und Osttirol auch bis zu sechs Hubschrauber der Bundespolizei und des Bundesheeres zur Unterstützung der Brandbekämpfung aus der Luft. Eine Bundesstraße (B111) ist vorübergehend gesperrt worden. Es sind laut orf.at/kaernten auch Wasserquellen von dem Waldbrand betroffen.
Laut Bezirksforstinspektion Hermagor handelt es sich überwiegend um Schutzwald im Ertrag in privatem Eigentum. Der Bestand ist durch Borkenkäferbefall und Windwurf bereits vorgeschädigt.
Über die Brandursache oder die Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben.
Aufgrund der vorherrschenden Trockenheit und des Windes hat sich der Waldbrand bis Freitag, 25. April nachmittag laut Bezirksfeuerwehrkommando Hermagor auf 70 bis 80 ha land- und forstwirtschaftliche Flächen ausgedehnt.
Die Sturmschäden des Sturmes Vaia 2018 wurden in dem zum Teil sehr steilen Gelände noch nicht aufgearbeitet, so daß brennende Baumstümpfe runterrollten und weitere Flächen in Brand setzten, berichtet orf.at/kaernten.