Markus Kratzer, Pannatura-Geschäftsführer; Hanni Rützler, Foodtrendforscherin; David Simon, Leiter Jadgbetrieb Pannatura sowie Peter Zinter, Küchenleitung im Restaurant "Zum Gogosch" von Pannatura (v. li.) © Philipp Matzku
Der Forst- und Landwirtschaftsbetrieb Pannatura erzielte 2025 einen Umsatz von 45,1 Mio. €, was einem Anstieg von 7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht (2024: 42,3 Mio. €). Die EBITDA lag 2025 bei 10,1 Mio. € (2023: 9,7 Mio. €). Laut dem „Esterházy Nachhaltigkeitsbericht 2022 bis 2024“ belief sich der Gesamtumsatz der Esterházy-Gruppe 2024 auf 86,3 Mio. €.
2025 vermarktete Pannatura in den Bereichen Forstwirtschaft und Dienstleistungen (Holzhandel) rund 328.000 fm Holz, was einem Anstieg von 2,5 % gegenüber 2024 (320.000 fm) entspricht. Der Holzeinschlag in den rund 22.400 ha Waldflächen (60% Laubholz, 40% Nadelholz) von Pannatura liegt seit Jahren stabil bei etwa 130.000 fm. Etwa 55 % des Holztransports erfolgten 2025 über die Schiene. Insgesamt wurden 70 holzverarbeitende Betriebe beliefert.
Pannatura bewirtschaftet etwa 44.000 ha, davon sind 3100 ha landwirtschaftliche Fläche in Eigenbewirtschaftung. Etwa 40.000 ha werden jagdlich bewirtschaftet. Damit gehört Pannatura laut eigener Aussage zu den größten Jagdbetrieben Österreichs mit einer nachhaltigen Jagd. Es gibt Niederwildreviere (Feld- und Wasserwild) sowie große Waldkomplexe mit Schwarzwild, Rehwild, aber auch Rot-, Dam- und Muffelwild. 2025 hat Pannatura 5800 t Bio-Marktfrüchte, 108,5 t Wildbret, 14,5 t Bio- Angus-Rindfleisch sowie 13,5 t Bio-Sonnenschwein veredelt.