Die Auszeichnung als Förster des Jahres 2026 für seine naturnahe Waldbewirtschaftung und die Kommunikationsarbeit mit der Bevölkerung erhielt Tobias Helfenstein vom Forstrevier Kirn im Forstamt Bad Sobernheim der Landesforsten Rheinland-Pfalz.
Der Forstunternehmer des Jahres kommt aus Mittelfranken. Simon Launer leitet den Familienbetrieb Forsttechnik Launer, Wilburgstetten, mit Fokus auf bodenschonende Technik. Über den Titel Waldbesitzer des Jahres darf sich Stefan Strasser aus Wonneberg in Oberbayern freuen, der vor 20 Jahren als Teenager die Verantwortung für den Wald seiner Familie übernahm.
Sonderpreise: Die Interessengemeinschaft Zugpferde, Allersberg in Mittelfranken, bekam für eine nachhaltige, bodenschonende und zukunftsfähige Waldnutzung die Auszeichnung Nachhaltigkeit Wald überreicht. Den Sonderpreis Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse erhielt die Waldbesitzervereinigung Landshut in Niederbayern, die rund 3000 Mitglieder mit 18.000 ha Waldfläche betreut.
Der 9. Deutsche Waldpreis wurde wieder von forstpraxis.de aus dem Haus des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, Hannover, und mit Unterstützung des Deutschen Forstwirtschaftsrats (DFWR), Berlin, vergeben. Die Preise sind mit je 1000 € dotiert. Bewerben konnten sich private und kommunale Waldbesitzer, Förster aller Besitzarten und Forstunternehmer aus den deutschsprachigen Ländern Europas.