Den größten Anteil der Schäden verzeichnen laut Greenpeace-Studie Wirtschaft und Infrastruktur (16 bis 19 Mrd. €), Land- und Forstwirtschaft folgen mit 8,6 bis 11,1 Mrd. €. Der finanzielle Schaden für den Wald wird in der Greenpeace-Studie in direkte Schäden am Waldbestand (Trockenstress und Kalamitäten) und Waldbrände unterteilt.
Die finanziellen Schäden am Waldbestand durch Trockenstress und Kalamitäten liegen zwischen 5 und 7,5 Mrd. € und beziehen sich im Wesentlichen auf Verluste bei der Rohholzproduktion. Ursachen sind anhaltender Trockenstress und die daraus resultierenden Folgeschäden, wie etwa Borkenkäferbefall.
Die durch Waldbrände verursachten Schäden werden mit 148 Mio. € angegeben (Prognose bis Jahresende: 212 Mio. €). Die verbrannte Fläche in Deutschland betrug 2026 bis zum 19. August 3.049 ha Wald und beträgt damit rund das Vierfache des langjährigen Durchschnitts (780ha/J). Die Kosten der freigesetzten Treibhausgase schätzt die Organisation mit 140 bis 200 Mio. €.