Die Stimmung unter den Ausstellern war gut nach dem ersten Messetag und erwartungsvoll für die kommenden. „Heute war es erwartbar etwas ruhiger, aber dennoch waren ein paar interessante potenzielle Kundenanfragen dabei“, betonte ein Aussteller stellvertretend für viele andere. Laut Veranstalter sei es gelungen, das Aufkommen an Ausstellern der vergangenen Holzmesse halten, wobei heute im Verhältnis zu früheren Ausgaben auf dem Freigelände für die Forstwirtschaft tendenziell mehr Klein- und weniger Großmaschinen zu sehen sind. Die Messe bietet in gewohnter Weise getrennte Ausstellungsbereiche für Forstwirtschaft, Sägewerkstechnik, Transport & Logistik sowie Holz & Bau.
Am Messegelände stehen ab kommendem Frühjahr große bauliche Veränderung an. Der Gebäudekomplex im Eingangsbereich der Messe am „Rondell“ soll einem neuen Kongresszentrum weichen, das unter anderem ein Auditorium mit 600 Sitzplätzen bieten soll. „Ja, wir haben die feierliche Eröffnung der Holzmesse vor dem schönen, riesigen Buntglasfenster des Künstlers Karl Brandstätter zum letzten Mal erlebt. Das Ziel, die nächste Holzmesse schon in den neuen Räumlichkeiten zu eröffnen, ist ambitioniert, aber nicht unerreichbar“, betont Dr. Bernhard Erler, Geschäftsführer der Klagenfurter Messebetriebsgesellschaft, gegenüber der Forstzeitung. „Wir haben das Buntglasfenster Firmen und Geschäftspartnern angeboten, um es zu erhalten - bisher jedoch ohne Erfolg", fügt Bernhard Erler hinzu.